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Vienna English Theatre - THE LITTLE PRINCE

Am 5. Dezember konnten unsere Englischklassen im Orpheum Graz eine AuffĂĽhrung des Vienna English Theatre besuchen. DER KLEINE PRINZ von Antoine de Saint-ExupĂ©ry wurde bis dato in 110 Sprachen ĂĽbersetzt und ist eines der meistgelesenen BĂĽcher der Welt. Sein Plädoyer fĂĽr Freundschaft, Menschlichkeit und die Kraft der Fantasie besticht durch Zeitlosigkeit und Schlichtheit. 

Unsere Geschichte erzählt von der wundersamen Begegnung zwischen dem Titelhelden und einer Pilotin, die in der WĂĽste notlanden musste. Zunächst hält die abgebrĂĽhte und praktisch veranlagte junge Frau den kleinen Prinzen fĂĽr eine Halluzination, doch nach und nach erfährt sie alles ĂĽber den rätselhaften Fremden aus dem Outer Space und alles ĂĽber seinen Heimatplaneten. 

Die Platzverhältnisse auf dem Asteroiden B612 sind beschränkt. Es existieren drei kniehohe Vulkane, einer davon erloschen, Pflänzchen, die zur rechten Zeit gestutzt werden müssen – für den Fall, dass es sich um Affenbrotbäume handeln sollte – und eine reichlich launenhafte und eigensinnige Rose. Daher machte sich der kleine Prinz auf die Reise durchs All, um anderswo Beschäftigung, Belehrung und – vielleicht auch – einen Freund zu finden. Auf seiner wundersamen Reise begegnet er kuriosen Geschöpfen, die ihn jedoch in aller Regel enttäuschen und ihn dadurch seine Rose noch schmerzlicher vermissen lassen. Der naive Blick des Fremden auf diese in ihrer eigenen Realität gefangenen Geschöpfe offenbart auf intuitive Weise die gleichermaßen komischen und traurigen Absurditäten des menschlichen Alltags.

Unter anderen lernt der kleine Prinz einen König, einen Banker, einen Popstar, einen Fluglotsen und die obdachlose Foxy kennen. Foxy ist zunächst die einzige, die aufrichtig mit ihm kommuniziert und in der Lage ist, ihm die Essenz wahrer Freundschaft und die Schönheit des Nicht-Sichtbaren zu vermitteln.Nunmehr am Ende seiner Reise in der WĂĽste angelangt, bedarf er der Hilfe einer Schlange, um endlich zu seinem Heimatplaneten und zu seiner Rose zurĂĽckzukehren. 

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“